Radiologie Duisburg
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Digitales Röntgen

Bei einer Röntgenuntersuchung werden die Organe und Strukturen im Körper mithilfe elektromagnetischer Wellen abgebildet.

Wird der Körper mit Röntgenstrahlen durchleuchtet, ergeben sich durch die unterschiedliche Strahlenabsorption im Gewebe natürliche Kontraste: Weiches Gewebe wie Fett, Muskeln und Haut absorbiert wenig Strahlung, hartes Gewebe wie Knochen absorbiert dagegen viel Strahlung und hinterlässt dadurch einen weißen Schatten auf dem Röntgenbild. Durch die Anwendung eines Kontrastmittels können zudem Hohlräume wie der Verdauungstrakt, aber auch Gefäße besonders deutlich sichtbar gemacht werden. Der Arzt kann anhand des Röntgenbildes somit funktionelle Abläufe im Körper kontinuierlich auf dem Monitor beobachten.

Die wichtigsten Röntgenuntersuchungen im Überblick:

  • Die Thoraxübersicht:
    Bei der Röntgenuntersuchung des Brustkorbs (Thorax) werden Zwerchfell, Lunge, Herzgröße und Skelett auf dem Röntgenbild beurteilt. So können etwa Erkrankungen der Lunge, eine mögliche Herzvergrößerung oder ein Knochenbruch im Bereich der Rippen diagnostiziert werden.
  • Die Abdomen-Übersichtsaufnahme:
    Die bildliche Darstellung der Bauchregion (Abdomen) kann beispielsweise freie Luft im Bauchraum, Verkalkungen oder metallische Fremdkörper sichtbar machen.
  • Die Röntgenuntersuchung des Skeletts zeigt degenerative Veränderungen (Arthrose), Osteoporose (Osteodensitometrie), Knochenbrüche, Tumorerkrankungen und Gelenkveränderungen.
  • Bei der Angiographie wird Röntgendurchleuchtung zum Erkennen funktioneller Veränderungen des Verdauungstrakts, der Lunge und der Gefäße eingesetzt. Mithilfe eines Kontrastmittels können Magen-Darm-Trakt, Nieren und ableitenden Harnwege, Gallenwege und Blutgefäße noch besser sichtbar gemacht und beurteilt werden.
  • Auch Computer-Tomographie (CT) und Mammographie zählen zu den Röntgenuntersuchungen
  • Alternative Möglichkeiten richten sich einerseits nach der angeforderten Röntgenuntersuchung und andererseits nach der speziellen Fragestellung, aufgrund der Ihr überweisender Arzt Sie zu uns schickt.

Wie läuft eine Röntgenuntersuchung ab?

Für eine Röntgenuntersuchung müssen Sie zunächst Ihre Kleidung sowie alle metallischen Fremdkörper (Schmuck) ablegen. Für die nur wenige Sekunden dauernde Aufnahme werden Sie dann zwischen Röntgenröhre und -film positioniert – eine ruhige Haltung ist hier besonders wichtig, da selbst kleinste Bewegungen zu einer verwackelten Aufnahme führen können. Meist werden mehrere Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Richtungen benötigt.

Die entwickelten Röntgenbilder werden schließlich vom Radiologen beurteilt. Die optimale Beurteilung jedes einzelnen Patienten nimmt einige Zeit in Anspruch. Wir bitten Sie also um Verständnis, wenn Sie nach dem Erstellen der Aufnahmen noch etwas warten müssen. Wir werden Sie in jedem Fall informieren und Ihnen mitteilen, ob Sie warten sollten oder auch zu einem späteren Termin wiederkommen und die Bilder mit Befund abholen können.